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INDIVIDUELLE KUNSTWERKE

„Cover Ede und Unku“

John Heartfield

Berlin, 2019

ÜBER DAS KUNSTWERK

Das Cover des Kinderbuches Ede und Unku der jüdisch-kommunistischen Schriftstellerin Alex Wedding zeigt die Fotomontage des politischen Künstlers John Heartfield: ein Jungen mit Schiebermütze hat seinen rechten Arm auf die Schulter eines Mädchens mit dunklen Haaren gestützt. Sie hat den Blick dem Zuschauer ab- und dem Jungen zugewendet. Freundschaftlich scheinen sich die beiden anzulächeln.

 

Mit dem Cover erinnert das Müll Museum Soldiner Kiez an die Rassenhygiene der Nationalsozialisten. Auf dem Bebelplatz in Berlin Mitte wurde am 10. Mai 1933 neben Hunderten anderer Bücher auch das Kinderbuch Ede und Unku verbrannt. Die Geschichte der späteren DDR Schriftstellerin Alex Wedding spielt rund um die Papierstraße und erzählt von der Freundschaft eines Arbeiterjungen und einer Sintessa. Basierend auf einer wahren Geschichte, die hier eben im Soldiner Kiez spielte, macht Alex Wedding auf den Antiziganismus aufmerksam, der nur wenige Jahre später mit der Machtergreifung der Nazis Staatsdoktrin wurde. Während die jüdische Kommunistin Wedding aus Nazi-Deutschland fliehen konnte, wurde die „echte“ Unku nach Auschwitz deportiert und dort umgebracht.

Spiegel-Artikel

KÜNSTLER*INNEN UND WERKE