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Kunstwerke

Sammlung mitgebrachter Kunstwerke Besucher MuellMuseum

DIE KUNSTWERKE UND WAS SIE SAGEN

Müll hat im Soldiner Kiez eine besondere Geschichte. Umgeben vom Wertstoffhof, dem Industriegelände Holzstraße, taucht er bereits Anfang der Neunziger Jahre in der medialen Berichterstattung über den Kiez negativ auf. Während der Kiez bis zum Mauerfall 1989 eine bauliche Einbahnstraße war, zieht seither die günstige Miete viele Neunankömmlinge hierher. Mit der aktuellen Wohnungsknappheit stagniert der Weiterzug. 2018 leben ca. 18 000 Menschen im Soldiner Kiez, über 85 Nationalitäten. Sie sind Menschen, sie produzieren Müll.

Diverse Projekte wurden bisher gegen die Vermüllung des öffentlichen Straßenbildes durchgeführt. Sperrmüll, Hausmüll und Littering sind allerdings nicht weniger geworden. Dafür verschwinden aufgrund steigender Mieten die AnwohnerInnen.

Littering, Sperrmüll und Hausmüll werden als Exponate in die Ausstellung integriert. 27 Exponate sind in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft entstanden. Von einem Döner aus Knete über das gefundene Fahrrad bis zur Bretterhütte auf Rädern, die fein ausgearbeiteten Kunstwerke erzählen die Geschichte des Kiezes und seiner Bewohner*Innen seit den 1930er Jahren.